imPULS 2020

Auch 2020 möchte das Flex Ensemble sowohl erfahrenen als auch unerfahrenen HörerInnen neue Möglichkeiten aufzeigen, wie Musik erlebt werden kann. Immer steht dabei Kammermusik im Mittelpunkt und bildet die Basis aller Projekte. Das imPULS-Jahr 2020 ist geprägt vom Prozess des Entdeckens und der Suche nach neuen Wegen, um bestehende Werke, neue Ideen und Inszenierungen zu erfahren und zu reflektieren.

Wie kann man Musik nicht nur konzeptuell verstehen, sondern durch neuen Kontext und außergewöhnliche Wege erfahren und schließlich sich selbst neu erschließen? Ein notwendiger Teil dessen ist, Grenzen zu überwinden. Bei imPULS wird Bekanntes wie Beethovens monumentale  Eroica und Unbekannteres wie das Thema Schlaf gleichermaßen neu gedacht. Das Flex Ensemble präsentiert seine Annäherung an die Werke und Thematiken. Wie man diese dann für sich entdeckt, ist allen BesucherInnen selbst überlassen.

 

imPULS I. IN/SOMNIA

Eine Multimedia-Konzert-Performance über das, was wirklich passiert, wenn wir schlafen.

 Was macht der Schlaf mit uns? Der Puls verlangsamt sich, unsere Temperatur fällt, das Gehirn beginnt zu arbeiten. Das Flex Ensemble versucht das, was sich sonst in den dunklen Tiefen des Unterbewusstseins abspielt in den Fokus unseres Bewusstseins zu bringen. Dafür hat es sich mit dem faszinierenden Schlafzyklus des Menschen auseinandergesetzt und jede Schlafpohase mit einem Stück Kammermusik orchestriert und inszeniert.

Das Projekt fordert die traditionelle Konzertsituation heraus, denn die MusikerInnen begeben sich gemeinsam mit dem Publikum auf eine Reise. Es wird sich zwischen mehreren Bereichen bewegt, die jeweils eine Phase des Schlafzyklus repräsentieren. Durch Videokunst wird das Programm zu einem audiovisuellen Erlebnis, in das man ähnlich wie in den Schlaf einsinken kann. Das Konzerterlebnis bedient sich der Kammermusik von Bach, Schnittke, Vasks, und anderen.

5. und 6. Juni 2020 – Klecks Theater Hannover

10. und 11. Juni 2020 – CD Kaserne Celle

1. und 2. Juli 2020 – Rasselmania Hildesheim

 

imPULS II. EROICA – Von Helden und Antihelden

Das immense Wirken Beethovens brachte nicht nur Liszt und Wagner ins Staunen. Auch heute lässt sich sein revolutionärer kompositorischer Ansatz und einflussreiches musikalisches Wirken schwer bestreiten. Dieses außergewöhnliche Programm bietet drei unterschiedliche Wege, Beethovens Eroica zu vernehmen. Es wird dem unkonventionellen Ansatz des Komponisten gerecht, ehrt ihn und setzt seine Musik in einen neuen politischen und zeitgenössischen Kontext. Beginnend mit einem neukomponierten Werk für das Flex Ensemble des kanadischen Komponisten Gordon Williamson, welches auf der Eroica-Sinfonie basiert und von Beethovens Ouvertüren inspiriert ist, folgt Schönbergs Melodram „Ode an Napoleon“ für Klavierquintett und einen Erzähler und schließlich die Eroica selbst, arrangiert für Klavierquartett von Beethovens gutem Freund und Schüler Ferdinand Ries.

23. Februar 2020, 12 Uhr -Sprengel Museum Hannover
“behind the scenes” imPULS II. Eroica

29. März 2020 – HMTMH
“behind the scenes” imPULS II. Eroica für IFF-Studierenden der HMTMH (Institut zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter)

13. November 2020 – Dommuseum Hildesheim, Konzert imPULS II. Eroica

17. November 2020 – NDR Kleine Sendesaal Hannover, Konzert imPULS II. Eroica