das Flex Ensemble, ein dynamisches und experimentierfreudiges Klavierquartett, präsentiert eine eigene Konzertreihe in seiner Wahlheimatstadt Hannover: „imPULS“.

Saison 2017/2018

imPULS I. En France und Project Chanson

21. November 2017, 19.30 Uhr – Kleine Sendesaal Hannover (Musik21 im NDR)

Camille Saint-Saëns Klavierquartett B-Dur, Op. 41
Maurice Ravel Ma mère l’Oye (Mutter Gans) in Bearbeitung von Shintaro Sakabe für Klavierquartett (Uraufführung)
Project Chanson Französische Chansons bearbeitet von Gérard Pesson, Gordon Williamson, Johannes Schöllhorn, Konstantinos Raptis und Sebastiaan Koolhoven (Uraufführungen)

Ausführende: Flex Ensemble

Georges Brassens, Jacques Brel, Édith Piaf… Diese Namen tauchen auf, wenn vom modernen französischen Chanson die Rede ist. Der französische Chanson hat aber bereits seit dem späten Mittelalter und der Renaissance eine lange Entwicklung hinter sich. Künstler wie Stromae entdecken dieser Tage ihre eigene moderne Interpretation des Chanson.

Aber aus welchem Blickwinkel betrachten zeitgenössische Komponisten und Arrangeure diese Musik? Wie rekomponieren sie diese für ein klassisches instrumentales Ensemble ohne Gesangsstimmen?
 

Wir haben Komponisten und Arrangeure verschiedener Werdegänge und Generationen gebeten, ihre Version eines französischen Chansons ihrer Wahl (z.B. Josquin Deprez, Jaques Brel oder Stromae) ohne Gesang für ein Klavierquartett zu arrangieren, rekomponieren oder interpretieren.  Konstantinos Raptis, Gordon Williamson, Sebastiaan Koolhoven, Johannes Schöllhorn und Gérard  Pesson haben unsere Herausforderung angenommen: ihre neuen Chanson-Kreationen feiern beim   Konzert imPULS I “En France” zur Saison 2017/2018 Premiere.
Um den Zuhörern die Möglichkeit zu geben, sich für das Konzert vorzubereiten und ihr Konzerterlebnis zu intensivieren, werden die Originalchansons ein paar Wochen vor dem Konzert    zum Anhören online auf der imPULS Internetseite bereitstehen. Darüber hinaus stehen die Komponisten, Arrangeure und Musiker nach dem Konzert für ein Künstlergespräch mit dem  Publikum zur Verfügung. Herangehensweisen, Verständnisfragen, Prozessbetrachtungen und Wahrnehmungen finde hier Platz und Gehör.

Neben den 5 postmodernen Chansons führen wir auch eine Premiere der Version für Klavierquartett von „Ma mère l’Oye“ (Mutter Gans) von Maurice Ravel auf.  Dieses Werk, ursprünglich als Klavierduett für die Godebski Kinder (6 und 7 Jahre alt) geschrieben, wurde von seinem Freund Jacques Charlot als Solo für Piano umgeschrieben und 1910 veröffentlicht. Im Jahr danach orchestrierte Ravel eine Suite mit fünf Stücken, die er später zu einem Ballett erweiterte. Wir folgen den Fußspuren des Geistes dieses großen Komponisten, der selber bekannt dafür war Arrangements zu schreiben. Er war Meister sowohl im Erweitern als auch in der Reduktion der Besetzung der Originalwerke (am bekanntesten ist wohl die Version von Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“). Für unser Bestreben, das Repertoire für Klavierquartett zu erweitern und die Möglichkeiten kreativ  auszuschöpfen, haben wir den aufstrebenden Arrangeur und Dirigenten Shintaro Sakabe herausgefordert, das Stück für Klavierquartett umzuschreiben.  Camille Saint-Saëns war einer der wenigen Komponisten, deren Werk bereits zu Lebzeiten als “klassisch” anerkannt war. Dieses seltenaufgeführte Klavierquartett op.41 ist ein wahres Juwel, das  hier präsentiert wird um das französische Programm zu komplettieren.

Tickets

Saison 2016/2017

imPULS IV. Wie ich eines schönen Morgens im April das 100%ige Mädchen sah

Unerhörte Liebe in Text und Musik

30.05.17, 19.30 | Richard-Jakoby-Saal, HMTMH, Emmichplatz 1, 30175 Hannover

So schön und schmerzlich wie Liebe sein kann hat sie auch Brahms, Fauré und Strauss zu eindrucksvoller Musik inspiriert. An diesem Abend lässt das Flex Ensemble deren Werke mit Zeitgenössischer Literatur interagieren. Christine Ostermayer und Stefan Wiefel lesen von den Wechselfällen der Liebe aus Murakamis Erzählung „Wie ich eines schönen Morgens im April das 100%ige Mädchen sah“ und u. a. dem Stück „Heartcore Theater“ von Albert Ostermaier.

In Kooperation mit der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.

Flex Ensemble – Kana Sugimura (Violine), Anna Szulc-Kapala (Bratsche), Martha Bijlsma (Cello) und Endri Nini (Klavier); Christiane Ostermayer – Sprecherin; Stefan Wiefel Sprecher

Eintritt: Frei

imPULS III. Wie klingt euer Wohnzimmer?

Familienkonzert

Sonntag, 07. Mai 2017, 16 Uhr

Bringt euren Lieblingsgegenstand mit!

Hereinspaziert in unser gemütliches Wohnzimmer! Setzt euch, macht es euch bequem, packt eure Lieblingsgegenstände aus. Wo fühlt ihr euch wohl, was ist euer living room? Egal ob Schlafzimmer, Spielzimmer, Stube, Küche, Büro oder die Umkleidekabine der Sporthalle. Gemeinsam begeben wir uns auf die Suche nach unserer eigenen Wohnzimmermusik und entdecken, wie viel Musik in den Dingen um uns herum steckt.

Living Room Music von John Cage ist ein humorvolles Stück für vier Personen ohne Instrumente, in dem mit Haushaltsobjekten und Sprache Musik gemacht wird. Basierend auf diesem Stück gestalten das Flex Ensemble und Konzertpädagogin Eva-Maria Kösters ein interaktives Konzert von ca. 60 Minuten rund um John Cage, seine Living Room Music und unseren Lieblingsgegenständen.

Flex Ensemble //Klavierquartett; Eva-Maria Kösters //Konzertpädagogik
Empfohlen ab 6 Jahren
Eintritt: 2,50€ p.P. oder Familienticket 8

Kartenbestellung: info@flexensemble.com oder an der Mittagskasse

Sprengel Museum Hannover
Kurt-Schwitters-Platz
30169 Hannover

imPULS II. Circular Music – Neue Musik trifft Video

15.02.2017 19.30 Uhr Sprengel Museum

In “Circular Music” – dem zweiten Konzert der Reihe “imPULS” des Flex Ensembles – erwartet das Publikum dynamische neue Kammermusik, aufgeführt in einem besonderen Format: Werke von Gérard Pesson, Igor Stravinsky, Jürg Frey, der Hannoveranerin Snezana Nesic sowie des jungen Komponisten Márton Illés werden verbunden mit Videoprojektionen von Yoann Trellu aus Berlin. Gemeinsam gestalten das Ensemble, Bajanistin Elsbeth Moser und Trellu einen Abend, an dem Musik, Raum und Videoprojektionen miteinander interagieren. So entsteht ein Spannungsbogen, der die einzigartige Architektur des Konzertortes im Sprengel Museum umschließt.

Im Mittelpunkt steht dabei Jürg Freys Komposition Cirucular Music, die zur Ruhe einlädt: “Schweigen hat in Tönen auch seinen Platz. Um Schweigen zu erreichen, muss man alles, das ihm im Weg steht, loslassen.” (Jürg Frey)

Programm:

Snezana Nesic – Solnce Odno Streichtrio (2004/2007)

Jürg Frey – Extended Circular Music no. 1 und 2 (2011-2014)

Gérard Pesson – Mes Béatitudes (1995)

Márton Illés – Drei Aquarelle für Streichtrio, Bajan und Klavier (2016)

Igor Stravinsky – Elegy für Solo Viola (1944)

 

Mit: Flex Ensemble: Kana Sugimura (Violine), Anna Szulc-Kapala (Viola), Martha Bijlsma (Violoncello) und Endri Nini (Klavier) | Yoann Trellu, Video-Art | Elsbeth Moser, Bajan

Karten: Konzertkarten: 12€ (Ermäßigt 8€)
Kartenbestellung: info@flexensemble.com oder an der Abendkasse

Informationen: Internet: www.flexensemble.com; www.facebook.com/flexensemble
E-Mail:
info@flexensemble.de

Pressekontakt: Elisabeth Böhnlein
elisabeth.boehnlein@gmx.de | Tel.: 0176 70523583

 

 

imPULS I. Tango Night – Tango trifft Video

14.10.2016, 19.30 Uhr Lister Turm

Tango! Eine knisternde Affäre zwischen Tanz und Musik. Der griechische Bandoneonist Kostas Raptis hat eigens für die Zusammenarbeit mit dem Flex Ensemble Tangostücke neu arrangiert – nicht nur Werke von Astor Piazzolla, sondern auch solche von anderen authentischen Tangokomponisten wie Diaz, Melo und Canaro. Die Spannbreite der Musik reicht von virtuosen und verrückten Miniaturen über Hochzeitswalzer bis hin zu intimen Liedern. Mit subtilen Videoprojektionen zur Erweiterung der musikalischen Dimension wird dieses Programm im historischen Ambiente der Halle im Lister Turm lebendig.

Mit der Tango Night eröffnet das Flex Ensemble, ein dynamisches und experimentierfreudiges Klavierquartett, eine eigene Konzertreihe in seiner Wahlheimatstadt Hannover: „imPULS“.

Mit: Flex Ensemble: Kana Sugimura (Violine), Anna Szulc-Kapala (Viola), Martha Bijlsma (Violoncello) und Endri Nini (Klavier) | Kostas Raptis, Bandoneon/Arrangements | Tosh Leykum, Video-Art | Elsbeth Moser, Bajan

 

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