Hier finden Sie unsere eigenen Konzertprogramme, die wir – überwiegend in der von uns konzipierten und durchgeführten Konzertreihe “imPULS” – gemeinsam erarbeitet und bereits aufgeführt haben.

In den Programmen spiegeln sich unsere Interessen: (Zeitgenössische) Erweiterung der Literatur für Klavierquartett, Spartenübergreifende Konzepte und Zusammenarbeit, erstklassige & spannende Musikprogramme für junges Publikum.

Neue & Außergewöhnliche Musik

Think Big

Ludwig van Beethoven

3. Sinfonie (Eroica) op. 55 in
Bearbeitung von Ferdinand
Ries für Klavierquartett

Johannes Brahms

Klavierquartett g-moll, op. 25

Beethovens dritte Symphonie, arrangiert von seinem Zeitgenossen Ferdinand Ries für Klavierquartett, stellt die Inspirationsquelle für den Programmtitel “Think Big” dar. Symphonische Musik in dieser Besetzung zu spielen ist eine spannende Herausforderung für das Ensemble, birgt die Chance für das Publikum, ein berühmtes und oft gespielte Meisterwerk mit neuen Impulsen zu hören und ermöglicht allen gemeinsam, dicht an die Essenz dieser Musik heran zu kommen. Wir ergänzen dieses Programm mit dem orchestral klingenden Klavierquartett von Johannes Brahms op. 25 in g-Moll, das schon A. Schönberg 1937 zur Orchestrierung reizte.

En France

Maurice Ravel

Ma mère l’Oye (Mutter Gans) in Bearbeitung von Shintaro
Sakabe für Klavierquartett 

Project Chanson

Williamson, Johannes Schöllhorn, Konstantinos Raptis und Sebastiaan Koolhoven

Camille Saint-Saëns

Klavierquartett B-Dur, Op. 41

Georges Brassens, Jacques Brel, Édith Piaf… Diese Namen tauchen auf, wenn vom modernen französischen Chanson die Rede ist. Aber aus welchem Blickwinkel betrachten zeitgenössische Komponisten und Arrangeure diese Musik? Wir haben Komponisten und Arrangeure verschiedener Werdegänge und Generationen gebeten, ihre Version eines französischen Chansons ihrer Wahl (z.B. Josquin Deprez, Jaques Brel oder Stromae) ohne Gesang für ein Klavierquartett zu arrangieren, umzuschreiben oder zu interpretieren.

Konstantinos Raptis, Gordon Williamson, Sebastiaan Koolhoven, Johannes Schöllhorn und Gérard Pesson haben unsere Herausforderung angenommen: ihre neuen Chanson-Kreationen feiern beim Konzert imPULS I „En France“ zur Saison 2017/2018 Premiere. Für unser Bestreben, das Repertoire für Klavierquartett zu erweitern und die Möglichkeiten kreativ auszuschöpfen, haben wir außerdem den aufstrebenden Arrangeur und Dirigenten Shintaro Sakabe herausgefordert, Ravels „Ma mère l’Oye“ für Klavierquartett umzuschreiben. Das französische Progamm wird komplettiert durch ein selten gespieltes, unterschätztes Werk von Saint-Saëns.

Programme in denen Musik mit anderen Künsten verwoben wird

Madly in Love / Unerhörte Liebe in Text und Musik

Gabriel Fauré

Klavierquartett, op. 15 c-moll

Johannes Brahms

2 Gesänge op. 91 für Viola, Violine und Klavier

Richard Strauss

Klavierquartett, op. 13 c-moll

* Texten von Murakami und Ostermaier mit Stefan Wiefel (Sprecher) und Christiane Ostermayer (Sprecherin), unter Vorbehalt der Einholung der Verlagsrechte.

Die Liebe… ein Gefühl und ein Thema, von dem man nie genug bekommen kann. Ihre Schönheit wie ihr Schmerz inspirieren auch viele Komponisten. Fauré komponierte sein erstes Klavierquartett mit gebrochenem Herzen; Brahms’ Lieder spiegeln seine von Freundschaft und Eifersucht geprägte Beziehung zu dem Geiger Joseph Joachim und dessen Frau. In dem Programm „Madly in Love“ lässt das Flex Ensemble diese Werke mit zeitgenössischen Texten interagieren. So kommt eine tiefere Dimension der Musik – wie der Liebe – zum Vorschein. Christiane Ostermayer und Stefan Wiefel lesen dazu aus Murakamis Erzählung „Wie ich eines schönen Morgens im April das 100%ige Mädchen sah“ und dem Stück „Heartcore Theater“ von Albert Ostermaier.

Circular Music / Neue Musik trifft Video

Snezana Nesic

Solnce Odno Streichtrio (2004/2007)

Jürg Frey

Extended Circular Music no. 1, 2 und 4 (2011-2014)

Gérard Pesson

Mes Béatitudes für Klaverquartett (1995)
Bruissant divisé für Violine und Cello (1998)

Igor Stravinsky

Elegy für Solo Viola (1944)

mit Yoann Trellu, Video-Art

In “Circular Music” erwartet das Publikum dynamische neue Kammermusik, aufgeführt in einem besonderen Format: Werke von Gérard Pesson, Igor Stravinsky, Jürg Frey, und Snezana Nesic werden verbunden mit Videoprojektionen von Yoann Trellu aus Berlin. Gemeinsam gestalten das Ensemble und Trellu einen Abend, an dem Musik, Raum und Videoprojektionen miteinander interagieren. Im Mittelpunkt steht dabei Jürg Freys Komposition Circular Music, die zur Ruhe einlädt: “Schweigen hat in Tönen auch seinen Platz. Um Schweigen zu erreichen, muss man alles, das ihm im Weg steht, loslassen.” (Jürg Frey)

Tempo di Tango / Video trifft Tango

Horacio Salgán

Del 1 al 5 (Dia de Pago)

Astor Piazzolla

Ballet Tango, Escualo, Tanti Anni Prima, Tango del Diablo – Romance del Diablo – Vayamos al Diablo
Pedro y Pedro für Bandoneon Solo

Hugo Diaz

Termal

Rosita Melo

Desde el Alma

Francisco Canaro

Milonga del Buenos Aires

Julián Plaza

Nocturna Milonga

mit Kostas Raptis, Bandoneon/Arrangements * Tosh Leykum, Video Artist

Tango! Eine knisternde Affäre zwischen Tanz und Musik. Der griechische Bandoneonist Kostas Raptis hat eigens für die Zusammenarbeit mit dem Flex Ensemble Tangostücke neu arrangiert – nicht nur Werke von Astor Piazzolla, sondern auch solche von anderen authentischen Tangokomponisten wie Diaz, Melo und Canaro. Die Spannbreite der Musik reicht von virtuosen und verrückten Miniaturen über Hochzeitswalzer bis hin zu intimen Liedern. Mit subtilen Videoprojektionen zur Erweiterung der musikalischen Dimension wird dieses Programm lebendig.

Kinder-Konzerte

Erlebniskonzert Fiona Farbe

Die spannende Geschichte „Fiona Farbe“ mit wundersamen Bildern von Margriet Leemans wird Bild für Bild auf eine Leinwand projiziert und dabei mitreißend schauspielerisch und musikalisch erzählt. Die vier Musiker des Flex Ensembles interagieren mit den Kindern und lassen sie ganz aus der Nähe erleben, welche aufregenden Klänge sich mit ihren Instrumenten Klavier, Geige, Cello und Bratsche erzeugen lassen. Dies ermöglicht den Kindern sogar mitzutanzen und zu singen, wenn ihnen danach ist. Die Kombination von Kunst und Musik stimuliert die Fantasie und fördert die emotionale Entwicklung. Die Kinder erfahren durch die Geschichte Empathie und lernen, Gefühle wahrzunehmen und Probleme zu lösen. Ein Feuerwerk der Fantasie!

  • Zielgruppe: Kinder von 3 bis 9 Jahren
  • Dauer: 35 Minuten

Musikalisch malen mit Miró / Kunst und Musik

Die vier Musiker des Flex Ensemble spielen Teile eines Klavierquartetts des Amerikanischen Komponisten Stephen Hartke. Ein 1988 komponiertes Werk mit einer surrealistischen Mannigfaltigkeit von Farben und Stilen, die von der Gregorianik bis zum Jazz reichen mit sehr spannenden Effekten und Spieltechniken. Die einzelnen Sätze sind nach Gemälden von Joan Miró benannt. Die Schüler hören zu und zeichnen gleichzeitig was sie hören und dabei fühlen. Die Fantasie ist grenzenlos! Später werden die Bilder und Titel von Miró gezeigt und so wird das Stück durch die Zeichnungen der Schüler noch einmal gespielt. Wie sieht es jetzt aus?

  • Zielgruppe: Ab 1. Klasse
  • Dauer: 45 Minuten